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Europa forscht am Elektroauto

Um im Zukunftsmarkt der Elektrofahrzeuge die Nase vorn zu haben, läuft in der Automobilindustrie längst schon ein weltweites Wettrennen um verbesserte Technologien. Europas größter Forschungsverbund in Sachen Elektrofahrzeuge heißt E3Car (Energy Efficient Electrical Car – Energieeffizientes Elektrofahrzeug): Unter diesem Namen wollen insgesamt 33 europäische Unternehmen und Forschungseinrichtungen bis 2012 die Effizienz von Elektrofahrzeugen um 35 % steigern. Zu den bekanntesten Namen im Forschungsverbund zählen Audi, Fiat, Bosch, Siemens und Philips. Aus Österreich sind austriamicrosystems, CISC semiconductors, die TU Wien, die FH JOANNEUM Kapfenberg und Infineon Austria mit an Bord.

Elektroautos sind zwar umweltfreundlich, aber sie sind in Sachen Reichweite, „Betankung“ und Anschaffungskosten den Benzinkarossen noch weit unterlegen. Daher haben sich die Forschungspartner die Ziele hoch gesteckt: Die Verbesserung elektronischer Bauteile soll den Energiebedarf von Elektroautos um ein Drittel senken und dadurch die Reichweite der Fahrzeuge entsprechend erhöhen. Um das zu erreichen, werden neue Hochleistungs-Halbleiter entwickelt. Sie sollen den Energiehunger der wesentlichen Stromfresser in Elektrofahrzeugen –Spannungskonverter, Antriebsstrang und Batterie – deutlich senken.

Mit dem E3Car-Projekt möchte Europa zum weltweit führenden Standort für die Weiterentwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen aufsteigen. Das Gesamtforschungsbudget des Projekts, das im November 2009 startete, beläuft sich auf 44 Mio. Euro.

Weitere Informationen zum E3Car-Forschungsprojekt und seinen Projektteilnehmern: www.E3Car.eu
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